LRS-Rosenheim - Förderzentrum für Lesen, Rechtschreiben und Lerntechnik
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Diagnose - Übersicht

 

 

 

 

 

Grundsätzlich lassen sich zwei Unter-suchungs- bzw. Testrichtungen unter-scheiden, die auf entsprechende Frage-stellungen eingehen:

 

 

 

1. Qualitative Begutachtung (Entstehung von LRS-Fehlern)

Zeigen die Arbeiten unseres Kindes (bereits) Anzeichen einer Lese- und/ oder Rechtschreibschwäche?  Hat es Konzentrationsstörungen? Liegt eine Entwicklungsverzögerung vor? Wie und womit können wir daheim helfen? -> siehe Fall A

 

2. Amtliche anerkannte Untersuchung (Ausmaß der Störung liegt vor)

Kann unser Kind von der Benotung befreit werden? Liegen unter Umständen körperliche, neurologische oder psychische Störungen vor? -> -> siehe Fall B

 

Diese zwei Verfahren ermitteln den Grad der Schwäche oder Störung in den einzelnen Teilleistungsbereichen des Lesens und Rechtschreibens auf ihre Weise.

Welches dieser beiden Verfahren gewählt wird, hängt mittlerweile davon ab, was die Testung im Schulalltag bewirken soll:

 

Fall A: Fällt ein Schüler durch viele Fehler beim Schreiben auf und / oder ist seine Leseleistung offensichtlich nicht altersgemäß, können Eltern diese Leistungen ihres Kindes bei uns testen lassen. Neben der rein quantitativen Bewertung (Fehler-Ränge) werden in der qualitativen Untersuchen (Fehler-Schwerpunkte) die Fehlerprozesse und ihre möglichen Zusammenhänge mit anderen Teilleistungsstörungen, wie z.B. auditive und visuelle Verarbeitungs-Schwächen, ermittelt. Somit können Eltern verstehen, weshalb ihr Kind Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat und wie ihm nun effektiv geholfen werden kann. Ein umfangreiches Gutachten dokumentiert die Ergebnisse. 

 

Fall B: Sobald sich eine erhebliche Beeinträchtigung des Lesens und des Rechtschreiblernens zeigt (umschriebene Entwicklungsstörung), erfolgt die Diagnosestellung in aller Regel durch einen Kinder- und Jugendpsychiater bzw. durch eine hierfür eingerichtete Klinik. Die umfangreiche fachärztliche Untersuchung von Körper und Geist kann im Einzelfall zu einer Befreiung der Benotung von Lesen und Schreiben führen. Zudem können psychische Symptome, wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätstörungen (ADHS) behandelt werden.

 

Zusammengefasst:

 

Die Testung im Fall A hilft in erster Linie Eltern bei der Einschätzung und ersten Beurteilung der aktuellen Situation ihres kindes beim Lesen und Schreiben. Zudem zeigt sie geeignete Födermöglichkeiten auf.

 

Im Fall B wird die Grundlage einer Therapie ermitelt und nach ärztlicher Diagnose eine mögliche Befreiung bei der Benotung der Rechtschreibleistung angebahnt.

 

 

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(Stand 03.07.2019)

 

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